Selbstbräuner: So zauberst Du Dir einen sonnengeküssten Teint

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Der Frühling ist in vollen Gängen, aber Deine Sommerbräune lässt noch zu wünschen übrig? Dafür gibt es eine Lösung: Selbstbräuner. Dank dem Sommer aus der Tube können wir uns unabhängig von Wetter und Temperaturen auf die ersten warmen Tage vorbereiten. Doch viel zu häufig schrecken wir vor dem Sonnenersatz zurück, zu groß die Angst vor Flecken und einer unnatürlichen Bräune. Wir geben Dir Tipps, wie Du ganz simpel einen leichten Sommerteint auf Deine Haut zauberst.

 

Tubenbräune – was ist drin?

Dihydroxyaceton, ein körpereigener Zucker, ist das Stichwort. Denn genau dieser Wirkstoff, kurz DHA, sorgt für die Bräunung der Haut. In Selbstbräunern ist eine künstliche Form des DHA enthalten. Einmal auf der Haut, verbindet sich der Wirkstoff mit den Proteinen und Aminosäuren, welche in der äußeren Hautschicht enthalten sind. Diese Reaktion ruft letztlich die Färbung unserer Haut hervor. Die Bräunung mit DHA ist nicht sehr nachhaltig, da sich die äußeren Hautschuppen von Tag zu Tag abreiben und so auch die selbstgebräunte Haut nach und nach verschwindet

Neben DHA ist auch Erythrulose ein Wirkstoff, der gerne in Selbstbräunern Verwendung findet. Auch hierbei handelt es sich um eine Zuckerart. Dieser künstlich hergestellte Zucker reagiert mit den Keratinproteinen der Haut, sodass eine längere und nachhaltigere künstliche Bräune entsteht.

Unsere Selbstbräuner Summer Skin Soufflé und Beauty Bronzer enthalten beide Wirkstoffe, um Dein Bräunungsergebnis zu optimieren.

 

Selbstbräuner – die richtige Anwendung macht’s

Zugegeben, bei falscher Anwendung, kann das Ergebnis des Selbstbräuners enttäuschend sein. Dabei ist es ganz simpel eine natürliche Bräune zu erlangen, ohne stundenlang in der Sonne zu liegen. Befolge einfach diese acht Selbstbräuner-Regeln:

  1. Ein gleichmäßiges Ergebnis erreichst Du, wenn die Haut die Farbpigmente gleichmäßig aufnehmen kann. Daher ist gereinigte Haut der erste Schritt zu Deiner natürlichen Sommerbräune. Nimm die Haare aus dem Gesicht und schminke Dich gründlich ab, wenn Du die Tönungscreme in Deinem Gesicht auftragen willst. Befreie auch andere Körperpartien, die gebräunt werden sollen, von Schmutz und Schweiß.
  2. Auf glatter Haut lässt sich der Selbstbräuner schöner und gleichmäßiger verteilen. Daher solltest Du Deine Beine enthaart haben und immer ein Gesichts- oder Körperpeeling vor der tatsächlichen Anwendung durchführen. Egal ob Gesicht oder Beine, das Peeling ist absolut notwendig und gleichzeitig eine wohltuende Massage für Deine Haut.
  3. Haut mit viel Feuchtigkeit nimmt Farbe wesentlich besser auf als trockene Haut. Daher ist der nächste Schritt, die Haut mit einem dünnen Film Feuchtigkeitscreme zu versorgen. Lasse diese gut einziehen, bevor Du mit der weiteren Anwendung fortfährst.
  4. Du hast sehr trockene Haut? Dann mische Deinen Selbstbräuner mit der gleichen Menge Körpermilch. So lässt er sich leichter auftragen und das Ergebnis wird ebenmäßiger.
  5. „Kreise“ sind das Stichwort bei der Anwendung von Selbstbräuner. Durch kreisende, gleichmäßige Bewegungen verteilst Du den Selbstbräuner optimal und massierst ihn nach und nach in die geglättete Haut ein. Im Gesicht empfiehlt sich etwa eine haselnussgroße Menge. Diese erst zwischen den Handflächen verreiben und dann von innen nach außen im Gesicht einmassieren. Augenbrauen und die Augenpartie solltest Du auslassen.
  6. Der nächste Schritt ist einer der wichtigsten: Hände waschen! Es klingt banal, ist aber doch sehr wichtig. Denn natürlich würde der Selbstbräuner auch Deine Hände bräunen. Die Fingernägel nicht vergessen! Mit einem kleinen Bürstchen kannst Du Deine Nägel besonders gut reinigen und vermeidest so lästige Verfärbungen.
  7. Der Selbstbräuner muss gut einziehen. Mindestens 20 Minuten gehören somit Dir und Deinem Körper. Mache es Dir gemütlich, entspanne und stelle Dir vor, wie Du auf einem Liegestuhl am Meer liegst, während Deine Haut ohne schädliche UV-Strahlen sanft bräunt. Außerdem: Je länger Du Dir Ruhe gönnst, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du Flecken an Deine Kleidung bringst.
  8. Ein letzter Schritt folgt dann doch noch, und zwar die Pflege. Auch wenn der Selbstbräuner oftmals eine cremige Konsistenz hat, entzieht der Inhaltsstoff DHA, der für die Bräunung sorgt, der Haut Feuchtigkeit. Deshalb sind zusätzliche Pflegestoffe und Feuchtigkeit sehr wichtig.

 

Diese Selbstbräuner-Fehler solltest Du vermeiden

  • Den neuen Selbstbräuner zuerst im Gesicht verwenden: Wenn Du auf Nummer sichergehen willst, solltest Du ein neues Produkt mit Selbstbräunung unbedingt erstmal an den Beinen testen. So kannst Du den Farbton besser abschätzen und vermeidest mögliche Selbstbräuner-Pannen in Deinem Gesicht.
  • Vor der Selbstbräunung ein heißes Bad nehmen: Die Bräunung aus der Tube sollte gut getimed sein! Ein heißes Bad tut zwar der Seele gut, kann jedoch, wenn im Anschluss Selbstbräuner verwendet wird, unregelmäßige Tönungen hervorrufen. Das liegt daran, dass die oberste Hautschicht beim Bad etwas aufquillt.
  • Produktwahl: Für Gesicht und Körper solltest Du unterschiedliche Selbstbräuner nehmen, außer das Produkt ist für beide Körperpartien gut geeignet.
  • Ohne Ziel Selbstbräuner verwenden: Was willst Du mit Deiner Selbstbräunung erreichen? Diese Frage solltest Du Dir stellen und dementsprechend die Anwendung öfter oder eher seltener wiederholen.  Zu Beginn sind 2-3 Anwendungen pro Woche ratsam.
  • Sofortige Ergebnisse erwarten: Die Bräunung aus der Tube braucht auch wie die echte, etwas an Zeit. Erwarte nicht, dass Du nach der Einziehzeit des Selbstbräuners schon die Bräune von drei Wochen Karibikurlaub trägst. Vielmehr gilt auch hier: Nachhaltig bräunen. Die Bräune kommt nach und nach. Mit weiteren Anwendungen aus der Tube verstärkst Du den Effekt.
  • Feuchtigkeitspflege vergessen: Feuchtigkeit ist das A und O bei gebräunter Haut, egal ob sonnen- oder tubengebräunte Haut. Gewöhne Dir an, Deine Haut täglich zu pflegen und Deine Bräune sowie Deine Haut werden es Dir danken.
  • Beine unmittelbar vor der Anwendung rasieren: Die Haut sollte vor dem Self-tanning schön glatt gepeelt sein. Auch Haare stören und sollten deshalb entfernt werden. Wichtig ist jedoch, dass Du Deine Beine schon am Tag vorher enthaarst. So vermeidest Du Hautirritationen.
  • Direkt im Anschluss Sport machen: Voller Tatendrang für den Sommer vorbereiten, da gehört auch Sport dazu. Doch warte nach Deiner Anwendung lieber etwas, bis Du Dich wieder auspowerst, denn Schweiß kann das Selbstbräunungsergebnis verfälschen.
  • Keinen Sonnenschutz verwenden: Der Schein trügt, Du fühlst Dich gut gebräunt und fit für den Sommer, doch Sonnenschutz ist nach wie vor wichtig! Also integriere Deine Sonnenlotion in Deine Beauty-Routine. So schützt Du Deine Haut und wirst nachhaltig braun.

 

Was tun bei einer Selbstbräuner-Panne?

Das Ergebnis ist nicht so wie Du es Dir erhofft hast? Schon kleine Abweichungen von den Steps können zu Flecken oder Unebenheiten führen. Aber ein ausgiebiges heißes Bad tut nicht nur Deinem Körper gut, sondern auch Deiner tubengebräunten Haut. Das warme Wasser lässt die oberste Hautschicht sanft aufquellen, wodurch der Farbstoff schneller verschwindet und der kleine Selbstbräuner Fauxpas der Vergangenheit angehört.

 

 

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